Kefir-Rosinen-Brötchen
Natürliche Triebkraft: Einfach Backen mit Wasserkefir statt Hefe oder Sauerteig

Das Bild zeigt ein Kefir-Rosinen-Brötchen in Großaufnahme, angeschnitten, so dass man nicht nur die knusproge Oberfläche, sondenr auch die weiche Krume mit den Rosinen sehen kann.

Die Triebkraft des Wasserkefirs hat uns selbst überrascht. Ohne Hefe oder Sauerteig gehen Teige wunderschön und regelmäßig auf, wenn man ihnen genügend Zeit gibt. Wir haben einen Wasserkefir mit Rosinen angesetzt und diese als Zutat mit in den Teig gegeben. Diese Kefir-Rosinen-Brötchen haben natürlich einen anderen Charakter als die mit Milch, passen aber gut zum Frühstück oder zur Jause.

Der Teig ist einfach herzustellen: Mischen, Zeit lassen, danach die runden Brötchen formen und backen. Kein Vorteig, kein Kneten. So lässt sich das Backen mit nur wenig Planung gut in den Alltag integrieren. Und wenn man es sich während der Gare anders überlegt, stellt man den Teig einfach in den Kühlschrank, wo er gut ein, zwei Tage ruhen kann, bevor er letztendlich verarbeitet wird.

Rezept Kefir-Rosinen-Brötchen

Zutaten für 10 Brötchen

Hauptteig

  • 80 g Rosinen zum Ansetzen
  • 500 g Weizen W 700
  • 320 g Kefirwasser
  • 35 g sehr weiche Butter
  • 30 g Zucker
  • 10 g Salz

Zubereitung

Hauptteig mischen und reifen lassen

Den mit 80 g Rosinen nach Rezept angesetzten Kefir abseihen und 320 g der Flüssigkeit sowie die Rosinen für den Teig beiseitestellen. Alle Zutaten mit einem Löffel oder Teigbesen in einer großen Schüssel vermischen, so dass alles gut mit der Feuchtigkeit in Kontakt ist und keine Mehlklumpen vorhanden sind. Abgedeckt ruhen lassen und nach einer Stunde den Teig dehnen und falten, indem man eine Seite des Teiges mit feuchten Händen nimmt, dehnt, über den Teig zieht und leicht draufdrückt. Dies wiederholt man fünf- bis sechsmal im Kreis herum. Dann bei Raumtemperatur abgedeckt weiter reifen lassen, optional noch einmal nach einer Stunde dehnen und falten, danach den Teig in Ruhe lassen.

Nach 12 Stunden (über Nacht) sollte er schön aufgegangen sein. Hat der Kefir wider Erwarten weniger Triebkraft, einfach Geduld beweisen und dem Teig vielleicht noch zwei, drei Stunden Zeit geben. Er sollte auf jeden Fall aufgehen, keine Sorge. In den Rosinen befindet sich eine Menge aktiver Hefezellen, die den Teig treiben. Manchmal kann der Teig auch schon nach 10 Stunden reif sein, das ist natürlich auch temperaturabhängig.

Brötchen formen

Den reifen Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und in 10 ca. 90 g schwere Stücke aufteilen. Diese rund formen, 10 Minuten entspannen lassen und dann eventuell nachformen (rundschleifen). Auf ein Backbleck (Patisserieblech oder ein mit Backpapier ausgelegtes Blech) legen und abgedeckt mindestens 45 Minuten, besser 75 Minuten gehen lassen.

Backen

Den Backofen inzwischen auf 220° C vorheizen und die Brötchen in den heißen Ofen einschießen, gut schwaden. Nach 5 Minuten auf 190° C absenken und 17–20 Minuten fertigbacken.

Im Gegensatz zu den Milchrosinenbrötchen ist die Kruste knusprig, aber die Krume ist weich und feinporig. Mit Marmelade oder nur mit Butter ein Genuss!

Man sieht die gebackenen Kefir-Rosinen-Brötchen auf einem Holzbrett, eingepackt in Brotleinen.

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