Kohlrabicarpaccio mit Erdbeeren
Ein sommerliches Zusammenspiel aus würziger Knolle und süßer Frucht

Kohlrabicarpaccio mit Erdbeerscheiben oben drauf sowie Dressung und Pimpinelleblättchen

Erdbeeren haben noch Hochsaison, und die frischen Kohlrabis vom Feld sind auf dem Markt erhältlich – da wollen wir unser Lieblingsrezept von der Kohlrübe neu kombinieren: das Carpaccio. Wenn wir diese Knollen frisch anschneiden, tropft der Saft heraus, und uns läuft das Wasser im Mund zusammen. Noch ist die Gefahr gering, dass sie holzig sind, also nützen wir die aktuellen Früchte für ein Kohlrabicarpaccio!

Und uns schmeckt der Kohlrabi dünn aufgeschnitten, eben als Carpaccio, am besten. Das haben wir in unserem Buch „GROSSE SALATE“ schon beschrieben und wandeln das Grundrezept immer wieder ab. Mit Erdbeeren aber haben wir das Carpaccio bisher noch nicht gemacht, es hat uns so gut geschmeckt, dass wir es hier veröffentlichen wollen.

Rezept Kohlrabicarpaccio mit Erdbeeren

Zutaten für 2 Hauptspeisen

  • 1 große junge Kohlrübe
  • 1 Tasse Erdbeeren
  • Salz, am besten Kräutersalz mit Zitronenverbene
  • weißer Pfeffer
  • 2 – 3 EL Balsamicoessig, dickflüssig
  • 3 – 4 EL Olivenöl
  • 1 Bund Pimpinelle (oder Kerbel, Melisse, Estragon)
  • optional: rosa Pfefferbeeren

Zubereitung

Den Kohlrabi schälen und mit der Aufschnittmaschine in ca. 1 bis 1,5 mm dicke Scheiben schneiden. Den Stielansatz der Erdbeeren entfernen und je nach Größe diese halbieren oder vierteln.

Die Kohlrabischeiben auf zwei Tellern anrichten, so dass sie nur wenig überlappend liegen, darauf die Erdbeeren verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Balsamessig und Olivenöl großzügig beträufeln und die gezupften Blätter des Krauts, in unserem Fall Pimpinelle, zuletzt darüber streuen. Pimpinelle, auch „kleiner Wiesenknopf“ genannt, passt sehr gut mit dem leicht nussartigen Geschmack und dem leichten Gurkenaroma in der Nase zu dieser Kombination aus Fruchtigem und Würzigem, was sehr erfrischend wirkt. Natürlich lassen sich andere Kräuter ebenfalls gut damit vereinen, Kerbel, Melisse oder Estragon bieten sich an, und gegen Basilikum oder Minze ist ebenfalls nichts einzuwenden. Frisch sollten die Kräuter jedenfalls sein. Wer mag, kann noch rote Pfefferbeeren als optische Ergänzung über dem Teller verstreuen.

Ein schnelles Salatgericht, das aromatisch viel hergibt, leicht und erfrischend ist.

Mehr Salate in unserem Buch „GROSSE SALATE„, erschienen im Braumüller Verlag.

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