„Canarino“ auf Erbsenzitronenpüree
Die schöne Varietät der Rosa di Gorizia und ein passendes Rezept dazu

Auf einem braunen Teller sind drei Rosen von Canarino auf einem Erbsenpüree angerichtet.

Die Rosen von Gorizia gibt es nicht nur in kräftigen Rottönen, sondern auch gelb bis hellgrün und gesprenkelt. Diese sind wahrscheinlich eine Kreuzung der Rosa mit Cicoria bionda di Trieste. Wegen ihrer Farbe, ähnlich dem Kanarienvogel, werden sie als „Canarino“ bezeichnet. Geschmacklich gilt sie als zarteste und feinste unter den Salatrosen.

Wir konnten schöne Exemplare derselben am Mercato Coperto von Gorizia erwerben. Es ist beeindruckend, wie vorsichtig die Gemüsehändlerinnen damit umgehen, sie einzeln sorgfältig aussuchen und verpacken. Verständlich wird dieses Vorgehen spätestens, wenn man den Kilopreis von € 26,80 bezahlt.

Schöne Rosen von Gorizia, die Varianten Canarino in den Farben gelb, grün bis rot-grün-weiß gesprenkelt.

Man spürt aber auch den Stolz auf dieses Produkt. Zu Hause angekommen überlegten wir, welches Gericht wir mit den „Canarini“ komponieren könnten und entschieden uns für diese leichte Mittagsmahlzeit:

Rezept Canarino auf Erbsenzitronenpüree

Zutaten für 2 Personen

  • 6 Rosen „Canarino“
  • 1 mittelgroße Dose feine Erbsen (Abtropfgewicht 280 g)
  • 1 Biozitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Creme Fraiche
  • Salz
  • 1 EL Zitronenolivenöl

Zubereitung

Zunächst die Rosen sehr vorsichtig mit Wasser reinigen, indem die Blätter am Ansatz von möglichen Erdresten befreit werden, ohne sie abzupflücken.

Die Erbsen aus der Dose in einem Sieb gut abspülen. Gemeinsam mit der abgeriebenen Schale der Zitrone und ein bis zwei TL Saft derselben, dem Olivenöl und der Creme Fraîche mit dem Stabmixer pürieren. Zuletzt mit Salz und dem Zitronenolivenöl abschmecken.

Das Püree auf zwei großen flachen Tellern als Kreis gleichmäßig verteilen und mit einer gezackten Teigkarte (Kammschaber) ein Muster streichen. Die Rosen eventuell am Ansatz gerade abschneiden, damit sie stehen, und im Püree aufstellen.

Ein Gericht, das zunächst lange begeistert betrachtet wird, bevor es auch noch köstlich schmeckt.

Tipp

Wir können uns gut vorstellen, dass dieses Gericht auch als schöne Vorspeise angerichtet wird. Pro Person eine oder zwei Canarino-Rosen – oder auch Rosen von Gorizia – auf das Erbsenzitronenpüree setzen, von dem je nach Personenanzahl entsprechend mehr hergestellt wird.

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