Salat Rosa d’Isonzo
Die unbekannte Schwester der Rose von Gorizia

Das Bild zeigt den Salat Rosa d’Isonzo, auf dem Radicchio Variegato mit seinen gelben gesprenkelten Blättern liegen Bohnen, Nüsse und darauf eine schöne rote Rosa d’Isonzo.

Seit Mitte Februar sind wir wieder in Muggia. Gleich am ersten Tag nach der Ankunft haben wir unsere Gemüsehändlerin besucht und unter anderem wunderschöne Radicchio Rosen entdeckt. Da diese aus der Region entlang des Isonzo kamen, heißen sie Rosa d’Isonzo und nicht Rosa di Gorizia, auch wenn sie ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.

Auch die Rosa d’Isonzo wird aufwändig gezogen, um diese schöne Form zu bekommen. Preislich liegt sie etwas unter der Rosa di Gorizia, die derzeit um die € 26,00 pro Kilo auf den Märkten angeboten wird.

Gerade jetzt ist Hochsaison der Radicchio-Gewächse, und die Vielfalt besonders hier in Italien ist wirklich groß. Demnächst wollen wir mehr darüber schreiben. Von dieser Vielfalt inspiriert komponierten wir, um unsere Ankunft gebührend zu begleiten, den Salat „Rosen mit Radicchio Variegato del Castelfranco“.

Rezept Salat Rosa d’Isonzo

Zutaten für 2 Personen

  • 1 kleiner Kopf Radicchio Variegato
  • 6 Rosen d’Isonzo
  • 1 roter säuerlicher Apfel
  • 1 kleine Dose Borlottibohnen (Abtropfgewicht 130g)
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • Salz und Pfeffer

Dressing

  • 2 EL Apfelessig
  • 3 EL Olivenöl
  • ½ TL fein gehackte Petersilie
  • 1 Prise Ingwerpulver

Zubereitung

Zuerst die Nüsse in einer beschichteten Pfanne rösten, bis sie duften. Den Radicchio Kopf zerpflücken und auf zwei flachen Tellern anrichten. Den Apfel in kleine Stücke schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird und anschließend auf dem Salat verteilen. Die Bohnen aus der Dose abspülen und hinzugeben, ebenso die gerösteten Nüsse. Zuletzt die Rosen in der Mitte des Tellers stecken und alles mithilfe eines Löffels mit dem Dressing beträufeln. Eine Freude für das Auge und den Gaumen!

Dazu passt ein Panino, Weißbrot oder ein helles Kamutbrot.

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