Dieser Salat mit dem seltsamen Namen wurde uns unlängst von unserer Bio Gärtnerin angeboten; er interessierte uns schon wegen seines besonderen Aussehens: Längliche Salatkopfform in zartem Hellgrün mit sortentypischen braunroten kräftigen Sprenkeln. Sabine versorgte uns mit Tipps, und wir probierten also gleich damit einen Salat aus. Und dann wurde über dessen Geschichte recherchiert.
Nachdem wir die großen äußeren Blätter für ein anderes Gericht als Beilage aufbewahrten, kosteten wir erste einmal ein zartes Blatt, das durch die feste, knackige Mittelader und das feine umgebende Grün besonders reizvoll schmeckte: leicht bitter und sogar ein wenig süß, harmonisch, wie wir fanden. So entstand die Idee zu diesem einfachen Salatteller.
Zutaten für 2 Personen zur Hauptspeise
- 1 kleiner Salatkopf vom Forellenschluss
- 70 g kräftiger Blauschimmelkäse
- 50 g geröstete Walnüsse
- Salz und Pfeffer
Für das Dressing:
- 2 EL Calamansi-Essig oder ein leicht säuerlicher Fruchtessig
- 3 EL Sonnenblumenkernöl
- 1 Prise gemahlenen Piment
- 1 Prise gemahlenen Zimt
- 1 Prise Paprikapulver edelsüß
- 1 Messerspitze Senf
Die inneren, etwas kleineren Blätter des Salats sorgfältig waschen und mit einem Küchenpapier trocken tupfen und dann fächerförmig auf großen, flachen Tellern auflegen. Den Blauschimmelkäse in kleine Stücke zerbröckeln und diese auf dem Salat verteilen. Ebenso die gerösteten Walnüsse etwas zerkleinern und dazugeben. Salzen und pfeffern.
Das gut vermischte Dressing mit einem Löffel darüber träufeln und den Salatteller genießen.

Sowohl der Käse als auch die Nuss sind gut veränderbar, wobei der Forellenschluss durchaus kräftige Aromen verträgt; ein Mozzarella wäre für uns zu schwach, reife Käse die geeigneteren Partner. Der Geschmack des Dressings kann variiert werden, wenn man zum Beispiel die bittere Note verstärken möchte, wäre ein Leindotteröl ideal. Eine dazu passende Variante wäre dann, zum Ausgleich ein paar Rosinen darüber zu streuen.
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